Ich packe in den Storybag...
Ich packe in den Storybag …
Im Zuge meiner Ausbildung zur Sprachförderpädagogin, nähte ich im Sommer einen Storybag.
Hier ein paar Einblicke dazu:
Es gibt Bücher, Taschen, Taschenbücher und Büchertaschen - auch „Storybags“ genannt.
Was befindet sich nun in einem klassischen Storybag?
Eigentlich alles, was man für eine Literaturvermittlung - DIY - auch benötigt!
Wichtig: Ein Storybag sollte selbsterklärend gestaltet sein, damit ihn sich die Kinder alleine schnappen können und ohne Hilfe der Erwachsenen wissen, wie er zu bespielen ist.
Ein Beispiel:
Man nehme ein großartiges Bilderbuch:
Danach denkt man etwas über den Buchdeckel hinaus … welche Themen, welche Spiele, welche Sachwissen-Inputs könnten sich dazu gut eignen?
Wie kann ich die Angebote so gestalten, dass die Handhabe sehr einfach aber lustbetont bleibt?!
Ich wollte auch, dass die Kinder die Geschichte nachspielen und sich dazu ein Bühnenbild aufbauen können. Darum packte ich ein Rillenbrett dazu. Die Bühnenelemente sind einfach zu verwenden.
Wer frisst was?
Durch ein einfaches Zuordnungsspiel, mit mehreren Varianten und Möglichkeiten (mit Selbstkontrolle) erfahren die Kinder, welche Lieblingsspeisen die einzelnen Tiere haben.
Auf der Rückseite der Tierkarten sind alle kulinarischen Vorlieben abgebildet. (Mit Büroklammern und Schnüren, werden die Tiere mit Lebensmitteln verbunden.)
Nachdem die zwei Fliegen in der Geschichte eine wichtige Rolle spielen, darf ein flinkes Reaktionsspiel natürlich nicht fehlen.
Und ja! Natürlich gibt es auch ein Memory! Welches Hauferl passt zu welchem Tier?
Erzählt man das Buch auch jüngeren Kindern, wäre es natürlich sehr schön, gäbe es zu jedem Tier einen kleinen Reim!
Die Tier-Hauferl könnte man mit Papiermaché gemeinsam formen, die Speisekarte auf Gemeinsamkeiten untersuchen und etwas Köstliches zaubern und ganz nebenbei ganz vieles über diese wunderbaren Lebewesen erfahren!
Ach, es gäbe so viele Methoden und Impulse … aber leider nur eine Tasche!
Das Making Of: