Morgens früh um sechs...

Morgens früh um sechs kommt die kleine Hex.

Sie wohnt auf einer Lichtung. Eine Blumenwiese genau vor ihrer Tür. Kartonstreifen schneiden. Blumen und Gräser in die Öffnungen stecken. Streifen mit Gummibändern verbinden und fertig ist die Kartonbühne.

Morgens früh um sieben schabt sie gelbe Rüben.

Auch Hexen müssen essen. Deshalb helfen wir ihr beim Schälen und sind gespannt, was sie daraus zaubert.

Morgens früh um acht wird Kaffee gemacht.

So gut riechen Kaffeebohnen. Wir reiben sie in der Kaffeemühle und kochen Filterkaffee damit.

Morgens früh um neun geht sie in die Scheun.

Nach der Melodie von “Old McDonald” suchen wir alle Tiere, die in der Hexenscheune kreuchen und fleuchen.

Morgens früh um zehn holt sie Holz und Spän.

Aus dem unerschöpflichen Hexenvorrat fallen ein paar Zauberstäbe ab, die wir nach Herzenslust gestalten.

Feuert an um elf.

Während wir auf die perfekte Hitze warten, schlagen wir im Hexenzauberbuch nach Rezepte nach.

Kocht dann bis um zwölf.

Es gibt frisch gebackenes Brot, Hexenaufstrich mit Blattlauscreme, Heuschreckenbeinen, jungen Sonnenstrahlen, Morgentau, Löwenzähnen, Niespulver und Zaubersalz und dazu erfrischendes Zauberwasser.

Fröschebein und Krebs und Fisch. Hurtig Kinder! Kommt zu Tisch!

Frisch gestärkt widmen wir uns den Hexenkünsten und stellen zauberhaftes Trollbadesalz her. Spürnasen dürfen sich am Duftmemory versuchen und für alle Leseratten gibt es Hexengeschichten zum Schmökern.

Denn am Nachmittag hat die Hexe dank unserer Hilfe frei und genug Zeit für Abenteuer.